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 Archiv 2004

10. November 2004
>> Schenefelder Tagebblatt <<

„Alles, nur keine Gleichgültigkeit"


JUKS-Schau: Künstler Storp will Reaktionen hervorrufen

Schenefeld (paw). Ein Storp ist nicht gefällig. Die „Digitalen Malereien" des diplomierten Grafikers Stephan Storp sind nicht das, was man sich gemeinhin über das Sofa hängen würde. Das beabsichtigt der Künstler auch nicht: „Ich will beim Betrachter eine Reaktion hervorrufen", sagte er während der Vernissage dieser ersten Kunstausstellung im Schenefelder JUKS. Ob Begeisterung oder Erschrecken, jedes Gefühl sei ihm recht. „Das Schlimmste ist Gleichgültigkeit."


„Totentanz", „Ewigkeit", „Vergangen" - die meisten der am PC kunstvoll verfremdeten Fotografien wirken gleichzeitig düster und kraftvoll, manche melancholisch. „Ich will Stimmungen erzeugen." Das gelingt ihm. Allerdings bleiben die Arbeiten bis zu einem gewissen Grad beliebig. Sie könnten stärker nuanciert und in ihrer Aussage zugespitzter sein. Sehenswert ist die Schau, die bis zum 9. Dezember hängen wird, trotzdem - schon wegen der ungewöhnlichen Technik und der handwerklichen Präzision.

Storp, der die frühen Arbeiten Max Ernsts schätzt, überlässt nichts dem Zufall: Die Arbeiten sind streng durchkomponiert. Perspektive, Licht, Details - alles stimmt. Meistens sind die Strukturen symmetrisch geordnet.

Der 38-Jährige, der lange in der Werbung sein Geld verdiente, nimmt seine Motive vor allem aus der Natur: Fichtenzweige, Holz, Stein. In den fertigen Bildern sind diese Ursprünge kaum noch zu erkennen. So geht das gothisch-klerikal wirkende Bild „Kathedrale" auf ganz profane, durch Künstlerhand veredelte Hafenkräne zurück.

In „Ewigkeit" hat er Aufnahmen von Holz und Blutenstaub auf Wasser in einer Art lasurtechnik übereinandergelegt. An anderer Stelle zaubert Storp aus dutzendfach vervielfältigten Kastanienblättern ein wunderbar melancholisches, filigranes Ornament.
Geöffnet ist das JUKS im Osterbrooksweg 25 für die Schau „Surfaces" montags bis donnerstags in der Zeit von 10 bis 20 Uhr.

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