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 Archiv 2008

01. Dezember 2008
>> Schenefelder Tageblatt <<
 

„Thüringer Tornado reizt Lachmuskeln"

 
SCHENEFELD: Kabarettistin Simone Solga begeistert im JUKS - Die 1,58 Meter große Powerfrau ist die „Kanzlersouffleuse" - und nimmt kein Blatt vor den Mund. (von Cornelia Hös)

Ihrem selbst gewählten Namen „Thüringer Tornado" machte die Kabarettistin Simone Solga am Wochenende im Jugend- und Kommunikations-zentrum Schenefeld (JUKS) alle Ehre. Ironisch, bissig, aktuell und in einem atemberaubenden Sprech-Tempo präsentierte Solga ihr aktuelles Soloprogramm „Die Kanzlersouffleuse".

Simone Solga
Die „Kanzlersouffleuse" alias Simone Solga nahm die aktuelle politische Lage aufs Korn.

Schick in schwarz gekleidet, ausgestattet mit Handtasche, Thermoskanne und Stoffbeutel, betritt die 1,58 Meter große Powerfrau die Bühne und versucht, das anfangs eher verhaltene Publikum in ihren Bann zu ziehen. Nach New York und Paris, wie sollte es anders sein, sei sie nun nach Schenefeld gekommen. Wer es dorthin geschafft habe, lässt sie das Publikum wissen, dem stünden schließlich alle Bühnen dieser Welt offen. Dass es in Schenefeld mehr braucht als ein bisschen Kabarett, lässt man die Künstlerin gleich wissen. „Wir sind kritisch und gespannt", ertönt eine weibliche Stimme aus dem Publikum.

Doch eine wie Solga, die unter anderem fünf Jahre als En-semblemitglied bei der Münchner Lach- und Schießgesellschaft wirkte und als erste „Ossi-Frau" im legendären „Scheibenwischer" auftrat, verunsichert so eine Aussage nicht.

Recht schnell merken die 60 Zuschauer, dass Solgas Programm politisch topaktuell ist - und sie vor keinem der Mächtigen in Berlin oder im Ausland Angst hat. Ebenso wenig lässt die Künstlerin, die in Gera geboren wurde und in Leipzig aufwuchs, ein gutes Haar an der ehemaligen DDR. „Wenn man dort wählen ging, wusste man schon vorher, wer gewonnen hat. Hatte man keine Lust, wurde man abgeholt."

So reicht das Repertoire bundespolitisch von „Ein Koch verdirbt ganz Hessen" bis hin zu „Als Obama Bush im Weißen Haus besuchte, war dieser nach dreieinhalb Minuten fertig, Obama die Außenpolitik zu erklären". Mittendrin lässt Solga die Zuschauer immer mehr darüber wissen, wie sie zur „Kanzlerflüsterin" wurde. So erfährt das Schenefelder Publikum denn auch, wie alles begann: Spaßbaderöffnung in Bitterfeld, sie macht Kabarett, nach ihr spricht der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder. Der vergisst seinen Text, sie hilft ihm aus der Patsche - als Souffleuse.

Nach der legendären „Elefantenrunde" mit Schröder habe Angela Merkel angefragt, ob sie denn nicht auch für sie arbeiten wolle. Seitdem sei sie per Knopf im Ohr der Kanzlerin immer ganz nahe. „Bei Frau Merkel ist das so: Ich sorge für den Inhalt und Udo Walz für die Verpackung."

Nach dem zweistündigen Kabarettprogramm war das Publikum sichtlich begeistert. Und um mit Solgas, oder besser den Worten des ehemaligen Kanzlers, zu schließen: „Ich komme wieder, keine Frage."


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