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 Archiv 2011

1. Oktober 2011
>> Schenefelder Tageblatt <<
 

„Reif für die Insel? - Schule hilft"


Jetzt hat auch die Gorch-Fock-Schule eine pädagogische Anlaufstelle für Kinder mit Problemen / Zwei Räume stehen zur Verfügung

SCHENEFELD Es sind die beiden kleinsten Klassenräume der Gorch-Fock-Schule. Für den Zweck aber, für den sie ab sofort zur Verfügung stehen, ist ihre Größe genau richtig. Das meint jedenfalls Nicole Conde, und die muss es wissen. Denn die Sozialpädagogin ist seit Mitte September Gastgeberin dieser Zimmer. Die 38-jährige JUKS-Mitarbeiterin betreut als neue Kraft in der Grundschule die „pädagogische Insel“, die die Stadt der Schule einrichtete.

reif für die insel

Bei psychischer Überlastung oder sozialem Stress, zur Entspannung oder um Agressionen abzubauen, als kleine Auszeit, fürs Auftanken und bei jeglichen Problemen können sich die Schüler ab sofort in der Insel einfinden. Entweder lassen sie sich einen Termin geben, oder sie versuchen es spontan. Conde steht dann bereit, hat ein offenes Ohr und weiß, was wie helfen könnte. Um sich bekannt zu machen, tourt sie gerade durch alle Klassen: „Ich fühle mich und die Insel schon ganz toll angenommen“, strahlt die Schenefelderin

Sie kommt in ihrer Funktion als Schulsozialarbeiterin quasi zurück. Denn einst war Conde selbst Schülerin der Gorch-Fock-Schule. Nach einer Ausbildung zur Erzieherin hängte sie ein Studium „Sozialwesen“ in Lüneburg an. Praktische Berufserfahrung sammelte die Sozialpädagogin im integrierten Kindergarten, in Behindertenwohngruppen, in der Integrationshilfe an Schulen und als Familienhelferin.

Die Arbeit in der neuen Insel ist als halbe Stelle beschrieben. Jährlich 33000 Euro hat der Schulausschuss dafür bewilligt. 28000 Euro für Personal-, 5000 Euro für Sachkosten, klärt Vorsitzender Rainer Sempell auf. Für alle drei pädagogischen Inseln - es gibt bereits Einrichtungen in der Gemeinschaftsschule und in der Grundschule Altgemeinde - gibt die Stadt Schenefeld jährlich 130000 Euro aus.

Sempell freut sich über den neuesten Zugang im fein geknüpften Netzwerk städtischer Sozialarbeit. Er sieht die pädagogische Aufgabe der Insel als Präventionsarbeit. „Wir handeln, bevor Schenefeld überhaupt zu einem Brennpunkt werden kann“, erklärt er. Und auch Schulleiterin Ilka Jasper ist zufrieden. Sie sieht die pädagogische Maßnahme als Chance. „Natürlich fehlen einem immer Räume“, gibt sie zu Bedenken. Doch mit den Überlegungen bezüglich einer Erweiterung des Lehrerzimmers (wir berichteten), wurden Kapazitäten frei. Am nordwestlichen Ende des Schulgebäudes ist die Insel gut aufgehoben, denn ein kurzer Weg führt ins Freie. Neben den Kindern sind aber auch Lehrerinnen oder Eltern in der Insel gern gesehen. Gerade für ihre Probleme ist Conde ebenso eine Anlaufstelle. [von Inge Jacobshagen]


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