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 Archiv 2003

Montag, 17. Februar 2003
>> Schenfelder Tageblatt <<

Fantasievolles Kindertheater

Schauspielerpaar überzeugt mit wenig Requisiten im JUKS

Schenefeld (lue). Das Kindertheaterstück „Ein Haus, ein Tisch, ein Stuhl" faszinierte die jungen Zuschauer im Jugend- und Kommunikationszentrum Schenefeld (JUKS).


Susanne Peschel und Klaus Tkacz kamen mit wenig Requisiten aus. Ihr Spiel mit dem Bären regte die Fantasie der Zuschauer an. Foto: Lübeck

Lebhaft berieten die Kinder die beiden Darsteller, wie sie deren fiktives Haus auf der Bühne einrichten sollten. Auf kleinen Skizzenbildern hielten die Schauspieler Susanne Peschel und Klaus Michael Tkacz die Ideen der Kinder fest, bestimmt 50 Skizzen entstanden so.
„Das ist ein Kuscheltier, kein wirklicher Bär" beschwerte sich zunächst noch ein Junge, doch die Schauspieler ließen sich nicht beirren und über­zeugten durch ihr fantasievolles Spiel mit wenig Requisiten auch den skeptischen Jungen. 30 Kinder und ein gutes Dutzend Erwachsene waren in das JUKS gekommen.

„Wir wollen die Fantasie im Zuschauer freisetzen. Wir er­zählen viel, was sich dann im Kopf der Kinder abspielt", so Peschel. Das sei für die Atmosphäre wichtig. Im Rahmen des Programms „Theater des Monats" spielt das Paar an 20 Veranstaltungsorten in ganz Schleswig Holstein. Das JUKS zeigt so von September 2002 bis April dieses Jahres sieben Theaterstücke.

Das Stück des Italieners Gyula Molnar erzählt auf assoziative Weise, die Geschichte eines Paares und eines Bären. Die Menschen haben den Bären gefunden, bei sich aufgenommen, erzogen und später gehen lassen. Das Stück setzt ein, als der Bär voller Freude wiedergefunden wird und dabei doch so leblos scheint, was er als Plüschtier auch ist. Das Paar bemüht sich um das Wohl des Bären und stellt zugleich Forderungen. Gerade das eindringliche Spiel der Darsteller, das den Wechsel von Besorgtheit in kaum verdeckte Aggres­sivität akzentuierte, mag manchen erwachsenen Zuschauer interessiert haben. Das Stück verarbeitet zahlreiche Märchenelemente, wie die Figur des bösartigen Wolfes, der den Bär verschlingen will. Den Kindern gefiel das Theaterspiel: Zum Ende stürmten sie die Bühne, um sich die Requisiten ganz genau anzusehen.


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